AGB für Verbraucher – Lieferbedingungen

AGB für Verbraucher – Lieferbedingungen

All­ge­mei­ne Ver­kaufs- und Lie­fer­be­din­gun­gen für End­kun­den (Ver­brau­cher) der HENKELHAUSEN GmbH & Co. KG
(Stand: Juli 2018)

1. Gel­tungs­be­reich

1.1 Die­se all­ge­mei­nen Ver­kaufs- und Lie­fer­be­din­gun­gen der HENKELHAUSEN GmbH & Co KG gel­ten nur gegen­über Ver­brau­chern gemäß § 13 BGB (Kun­den), d.h. jeder natür­li­che Per­son, die ein Rechts­ge­schäft zu Zwe­cken abschließt, die über­wie­gend weder ihrer gewerb­li­chen noch ihrer selb­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit zuge­rech­net wer­den kön­nen.

1.2 Für die Geschäfts­be­zie­hung mit unse­ren Kun­den, auch für Aus­künf­te und Bera­tung, gel­ten aus­schließ­lich die nach­fol­gen­den Bedin­gun­gen.

1.3 Soweit im Fol­gen­den von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen die Rede ist, sind damit in glei­cher Wei­se auch Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che i.S.v. § 284 BGB gemeint.

2. Auskünfte, Bera­tung, Eigen­schaf­ten

2.1 Aus­künf­te und Bera­tung hin­sicht­lich unse­rer Pro­duk­te erfol­gen aus­schließ­lich auf­grund unse­rer bis­he­ri­gen Erfah­rung. Die hier­bei ange­ge­be­nen Wer­te sind als Durch­schnitts­wer­te anzu­se­hen. Alle Anga­ben über unse­re Pro­duk­te, ins­be­son­de­re die in unse­ren Ange­bo­ten und Druck­schrif­ten ent­hal­te­nen Abbil­dun­gen, Zeich­nun­gen, Maß- und Leis­tungs­an­ga­ben sowie sons­ti­gen tech­ni­schen Anga­ben sind annä­hernd zu betrach­ten­de Durch­schnitts­wer­te.

2.2 Eine Bezug­nah­me auf Nor­men, ähn­li­che tech­ni­sche Rege­lun­gen sowie tech­ni­sche Anga­ben, Beschrei­bun­gen und Abbil­dun­gen des Lie­fer­ge­gen­stan­des in Ange­bo­ten und Pro­spek­ten ist nur eine all­ge­mei­ne Beschrei­bung unse­rer Pro­duk­te und kei­ne Dar­stel­lung geschul­de­ter Eigen­schaf­ten unse­rer Pro­duk­te.

2.3  Eine Bezug­nah­me auf Nor­men, ähn­li­che Rege­lun­gen sowie tech­ni­sche Anga­ben, Beschrei­bun­gen und Abbil­dun­gen des Lie­fer­ge­gen­stan­des in Ange­bo­ten und Pro­spek­ten bzw. im Inter­net und unse­rer Wer­bung, sowie auf zur Ver­fü­gung gestell­te Ana­ly­sen oder Beschrei­bung von phy­si­ka­li­schen Eigen­schaf­ten stel­len nur dann eine Eigen­schafts­an­ga­be unse­rer Pro­duk­te dar, wenn wir die Beschaf­fen­heit aus­drück­lich als “Eigen­schaft des Pro­duk­tes“ dekla­riert haben; ansons­ten han­delt es sich um unver­bind­li­che, all­ge­mei­ne Leis­tungs­be­schrei­bun­gen. Dies gilt man­gels ander­wei­ti­ger Ver­ein­ba­rung auch für Aus­sa­gen unse­rer Mit­ar­bei­ter.

Eine Haf­tung für die Ver­wend­bar­keit und/oder Zulas­sungs- und/oder Regis­trie­rungs- und/oder Ver­kehrs­fä­hig­keit unse­rer Pro­duk­te zu dem vom Kun­den in Aus­sicht genom­me­nen Ver­wen­dungs­zweck über­neh­men wir außer­halb der gesetz­lich zwin­gen­den Haf­tung nicht, soweit wir mit dem Kun­den nicht schrift­lich etwas ande­res ver­ein­bart haben.

Garan­ti­en wer­den von uns nur dann über­nom­men, wenn wir eine ver­ein­bar­te Eigen­schaft schrift­lich als “garan­tiert” bezeich­net haben.

2.4  Eine Bera­tungs­pflicht hin­sicht­lich unse­rer Pro­duk­te und deren Ein­satz und/oder Leis­tun­gen über­neh­men wir nur aus­drück­lich kraft schrift­li­chem, geson­der­ten Bera­tungs­ver­trag.

3. Ver­trags­schluss, Lie­fer­um­fang, Abnah­me

3.1 Unse­re Ange­bo­te erfol­gen freiblei­bend. Sie sind Auf­for­de­run­gen zu Bestel­lun­gen.

3.2 Der Kun­de ist an sei­ne Bestel­lung als Ver­trags­an­trag 14 Kalen­der­ta­ge – bei elek­tro­ni­scher Bestel­lung 5 Werk­ta­ge (jeweils an unse­rem Sitz) – nach Zugang der Bestel­lung bei uns gebun­den, soweit der Kun­de nicht regel­mä­ßig auch mit einer spä­te­ren Annah­me durch uns rech­nen muss (§ 147 BGB). Dies gilt auch für Nach­be­stel­lun­gen des Kun­den.

3.3 Ein Ver­trag kommt erst dann zustan­de, wenn wir die Bestel­lung des Kun­den schrift­lich bestä­ti­gen oder die Ware aus­lie­fern. Im letz­te­ren Fall wird die Auf­trags­be­stä­ti­gung durch unse­re Rech­nung ersetzt. Bestellt der Kun­de die Ware auf elek­tro­ni­schem Wege, wer­den wir den Zugang der Bestel­lung unver­züg­lich bestä­ti­gen. Die Zugangs­be­stä­ti­gung stellt noch kei­ne ver­bind­li­che Annah­me der Bestel­lung dar. Die Zugangs­be­stä­ti­gung kann mit der Annah­me­er­klä­rung ver­bun­den wer­den.

3.4 Sofern der Ver­brau­cher die Ware auf elek­tro­ni­schem Wege bestellt, wird der Ver­trags­text von uns gespei­chert und dem Kun­den auf Ver­lan­gen nebst den vor­lie­gen­den AGB per E-Mail zuge­sandt.

3.5  Bestel­lun­gen, die einen Gesamt­be­stell­wert in Höhe von min­des­tens EUR 50,00 (Min­dest­be­stell­wert) nicht errei­chen, wer­den von uns man­gels ander­wei­ti­ger, aus­drück­li­cher Erklä­rung unse­rer­seits nicht zur Lie­fe­rung ange­nom­men. Maß­geb­lich für die Ermitt­lung des Gesamt­be­stell­wer­tes ist der zum Zeit­punkt der Bestel­lung in unse­rer jeweils gül­ti­gen Preis­lis­te oder in der jewei­li­gen Preis­ver­ein­ba­rung zwi­schen uns und dem Kun­den ange­ge­be­ne Net­to­rech­nungs­preis (Kauf­preis abzüg­lich Mehr­wert­steu­er). Tätigt ein Kun­de für einen Anlie­fe­rungs­tag pro Ver­sand­stel­le meh­re­re Ein­zel­be­stel­lun­gen, bei denen jede für sich betrach­tet den Gesamt­be­stell­wert nicht erreicht und die an einen ein­heit­li­chen Ort zu lie­fern sind, so sind die­se Bestel­lun­gen bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­stell­wer­tes zusam­men­zu­fas­sen. Des Wei­te­ren wer­den bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­stell­wer­tes nur sol­che Bestel­lun­gen zu einer ein­heit­li­chen Bestel­lung zusam­men­ge­fasst, die von einem ein­heit­li­chen Ort ver­sen­det wer­den.

3.6  Alle Ver­ein­ba­run­gen, Neben­ab­re­den, Zusi­che­run­gen und Ver­trags­än­de­run­gen bedür­fen der Schrift­form. Dies gilt auch für die Abbe­din­gung der Schrift­form­ab­re­de selbst. Münd­li­che Abre­den oder Ände­run­gen oder Ergän­zun­gen sind nich­tig. Der Vor­rang einer Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­rung (§ 305b BGB) bleibt für Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen jed­we­der Form, ins­be­son­de­re in Schrift-, Text­form oder münd­li­cher Form unbe­rührt.

3.7 Wir sind ledig­lich ver­pflich­tet aus unse­rem eige­nen Pro­dukt­vor­rat zu leis­ten.

3.8 Ver­zö­gert sich die Abnah­me der Ware aus einem vom Kun­den zu ver­tre­ten­den Grund, sind wir berech­tigt, nach Set­zung und Ablauf einer ange­mes­se­nen Nach­frist nach unse­rer Wahl sofor­ti­ge Kauf­preis­zah­lung zu ver­lan­gen oder vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten oder die Erfül­lung abzu­leh­nen und Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung zu ver­lan­gen. Die Frist­set­zung muss schrift­lich erfol­gen. Wir müs­sen hier­in noch­mals auf die Rech­te aus die­ser Klau­sel hin­wie­sen.

Wir sind zudem berech­tigt, begin­nend mit dem Ablauf der mit der schrift­li­chen Anzei­ge der Ver­sand­be­reit­schaft gesetz­ten Frist eine Ein­la­ge­rung vor­zu­neh­men und die hier­durch ent­ste­hen­den Schä­den mit 0,5% des Net­to-Rech­nungs­be­tra­ges der ein­ge­la­ger­ten Pro­duk­te für jeden ange­fan­ge­nen Monat dem Kun­den in Rech­nung zu stel­len. Die Gel­tend­ma­chung wei­ter­ge­hen­der Rech­te bleibt unbe­rührt. Dem Kun­den bleibt der Nach­weis vor­be­hal­ten, dass kein oder ein wesent­lich gerin­ge­rer Kos­ten­auf­wand ent­stan­den ist.

4. Lie­fer­zeit

4.1 Ver­bind­li­che Lie­fer­ter­mi­ne und -fris­ten müs­sen aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den. Bei un­verbindlichen oder unge­fäh­ren (ca.) Lie­fer­ter­mi­nen und -fris­ten bemü­hen wir uns, die­se nach bes­ten Kräf­ten ein­zu­hal­ten.

4.2 Lie­fer­fris­ten begin­nen mit dem Zugang unse­rer Auf­trags­be­stä­ti­gung beim Kun­den, jedoch nicht, bevor alle wirt­schaft­li­chen, tech­ni­schen und logis­ti­schen Ein­zel­hei­ten der Aus­füh­rung des Auf­trags mit dem Kun­den geklärt sind und alle sons­ti­gen vom Kun­den zu erfül­len­den Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen, ins­be­son­de­re ver­ein­bar­te Anzah­lun­gen oder Vor­aus­kas­sen geleis­tet sind; ent­spre­chen­des gilt für Lie­fer­ter­mi­ne. Hat der Kun­de nach Auf­trags­er­tei­lung Ände­run­gen ver­langt, so beginnt eine neue Lie­fer­frist mit der ver­ein­bar­ten ursprüng­li­chen Frist, man­gels sol­cher mit ange­mes­se­ner Frist mit der Bestä­ti­gung der Ände­rung durch uns.

4.3  Lie­fe­run­gen vor Ablauf der Lie­fer­zeit sind zuläs­sig, soweit nicht ein bestimm­ter Lie­fer­ter­min aus­drück­lich ver­ein­bart ist. Als Lie­fer­tag gilt der Tag der Mel­dung der Ver­sand­be­reit­schaft, ande­ren­falls der Tag der Absen­dung der Ware, bei ver­ein­bar­ter Bring­schuld der Tag der Ablie­fe­rung am ver­ein­bar­ten Lie­fer­ort.

4.4 Gera­ten wir in Lie­fer­ver­zug, kann der Kun­de eine ange­mes­se­ne Nach­frist set­zen und nach dem frucht­lo­sen Ablauf vom Ver­trag ganz oder teil­wei­se zurück­tre­ten. Scha­den­er­satz­an­sprü­che und/oder Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che wegen ver­zö­ger­ter Lie­fe­rung oder Nicht­er­fül­lung — gleich aus wel­chem Grun­de — bestehen nur nach Maß­ga­be der Rege­lung in Zif­fer 10.

5. Selbst­lie­fe­rungs­vor­be­halt; höhere Gewalt und sons­ti­ge Behin­de­run­gen

5.1  Erhal­ten wir aus von uns nicht zu ver­tre­ten­den Grün­den für die Erbrin­gung unse­rer geschul­de­ten ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Lie­fe­rung oder Leis­tung Lie­fe­run­gen oder Leis­tun­gen unse­rer Unter­lie­fe­ran­ten trotz ord­nungs­ge­mä­ßer und aus­rei­chen­der Ein­de­ckung vor Ver­trags­schluss mit dem Kun­den ent­spre­chend der Quan­ti­tät und der Qua­li­tät aus unse­rer Lie­fer- oder Leis­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den (kon­gru­en­te Ein­de­ckung) nicht, nicht rich­tig oder nicht recht­zei­tig oder tre­ten Ereig­nis­se Höhe­rer Gewalt von nicht uner­heb­li­cher Dau­er (d.h. mit einer Dau­er von län­ger als 14 Kalen­der­ta­gen) ein, so wer­den wir unse­ren Kun­den unver­züg­lich schrift­lich oder in Text­form infor­mie­ren. In die­sem Fall sind wir berech­tigt, die Lie­fe­rung um die Dau­er der Behin­de­rung her­aus­zu­schie­ben oder wegen des noch nicht erfüll­ten Teils vom Ver­trag ganz oder teil­wei­se zurück­zu­tre­ten, soweit wir unse­rer vor­ste­hen­den Infor­ma­ti­ons­pflicht nach­ge­kom­men sind und nicht das Beschaf­fungs­ri­si­ko nach § 276 BGB oder eine Lie­fer­ga­ran­tie über­nom­men haben. Der Höhe­ren Gewalt ste­hen gleich Streik, Aus­sper­rung, behörd­li­che Ein­grif­fe, Ener­gie- und Roh­stoff­knapp­heit, unver­schul­de­te Trans­port­en­g­päs­se oder -hin­der­nis­se, unver­schul­de­te Betriebs­be­hin­de­run­gen – z.B. durch Feu­er, Was­ser und Maschi­nen­schä­den – und alle sons­ti­gen Behin­de­run­gen, die bei objek­ti­ver Betrach­tungs­wei­se nicht von uns schuld­haft her­bei­ge­führt wor­den sind.

5.2 Ist ein Lie­fer­ter­min oder eine Lie­fer­frist ver­bind­lich ver­ein­bart und wird auf­grund von Ereig­nis­sen nach 5.1 der ver­ein­bar­te Lie­fer­ter­min oder die ver­ein­bar­te Lie­fer­frist mehr 30 Kalen­der­ta­ge über­schrit­ten, so ist der Kun­de berech­tigt, wegen des noch nicht erfüll­ten Teils vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten, soweit die wei­te­re Lie­fer­ver­zö­ge­rung für ihn objek­tiv unzu­mut­bar ist.

 6. Ver­sand und Gefahrüberg­ang

6.1Soweit nicht anders ver­ein­bart, ist eine Hol­schuld (Abho­lung durch den Kun­den an unse­rem Sitz) ver­ein­bart. Soweit nichts Abwei­chen­des ver­ein­bart wird, erfolgt ein ver­ein­bar­ter Ver­sand der Ware durch uns unver­si­chert auf Gefahr und zu Las­ten des Kun­den und ab unse­rem Sitz bzw. Lager.

6.2 Die Gefahr geht bei ver­ein­bar­ter Hol­schuld mit Über­ga­be an den Kun­den und Ver­las­sen unse­res Lagers bzw. unse­rer Sitz-Räum­lich­kei­ten auf den Kun­den über, soweit eine Schick­schuld ver­ein­bart ist mit Über­ga­be der zu lie­fern­den Ware an den Spe­di­teur, den Fracht­füh­rer, oder die sonst zur Aus­füh­rung der Ver­sen­dung bestimm­ten Unter­neh­mun­gen, und bei einer ver­ein­bar­ten Bring­schuld mit Ablie­fe­rung an dem ver­ein­bar­ten Ort.

6.3 Ver­zö­gert sich die Sen­dung dadurch, dass wir infol­ge gänz­li­chen oder teil­wei­sen Zah­lungs­ver­zu­ges des Kun­den von unse­rem Zurück­be­hal­tungs­recht Gebrauch machen, oder aus einem sons­ti­gen, vom Kun­den zu ver­tre­ten­den Grund, so geht die Gefahr spä­tes­tens ab Datum des Zugangs der Mit­tei­lung der Ver­sand­be­reit­schaft auf den Kun­den über.

7. Gewähr­leis­tung

7.1 Unse­re Haf­tung auf Scha­dens­er­satz wegen Pflicht­ver­let­zung auf Grund Schlecht­leis­tung in Form von Sach­män­geln ist aus­ge­schlos­sen, soweit Sach­män­gel und damit zusam­men­hän­gen­de Schä­den nicht nach­weis­bar auf feh­ler­haf­tem Mate­ri­al, feh­ler­haf­ter Kon­struk­ti­on oder man­gel­haf­ter Aus­füh­rung unse­rer Pro­duk­te beru­hen. Ins­be­son­de­re ist die Gewähr­leis­tung und Haf­tung aus­ge­schlos­sen für die Fol­gen feh­ler­haf­ter Benut­zung oder Abnut­zung unse­rer gelie­fer­ten Pro­duk­te, über­mä­ßi­gen Ein­satz oder unge­eig­ne­te Behand­lung und Pfle­ge. Dies gilt nicht im Fal­le arg­lis­ti­gen, vor­sätz­li­chen, grob fahr­läs­si­gen Han­delns unse­rer­seits, im Fal­le der Ver­let­zung von Leib, Leben oder Gesund­heit, oder Über­nah­me einer Garan­tie der Män­gel­frei­heit, der Über­nah­me eines Beschaf­fungs­ri­si­kos nach § 276 BGB oder bei Haf­tung wegen eines gesetz­lich zwin­gen­den Haf­tungs­tat­be­stan­des und im Fal­le des Rück­grif­f­an­spru­ches in der Lie­fer­ket­te mit einem Ver­brau­cher (§ 13 BGB) als End­ab­neh­mer (Lie­fe­ran­ten­re­gress — § 478 BGB).

7.2 Ist ein Pro­dukt man­gel­haft, ist der Kun­de berech­tigt, Nach­er­fül­lung durch Besei­ti­gung des Man­gels (Nach­bes­se­rung) oder durch Lie­fe­rung eines man­gel­frei­en Pro­duk­tes (Ersatz­lie­fe­rung) zu ver­lan­gen. Im Fal­le der Ersatz­lie­fe­rung hat uns der Kun­de das man­gel­haf­te Pro­dukt nach den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten zurück­zu­ge­ben.

Die Ersatz­lie­fe­rung ist bei bestimm­ten Pro­duk­ten, die spe­zi­ell für den Kun­den ange­fer­tigt wur­den, sowie bei elek­tro­ni­schen Bau­tei­len, ein­ge­stell­ten Reg­lern und Steu­er­ge­rä­ten von vorn­her­ein aus­ge­schlos­sen. Das Recht des Kun­den zu Min­de­rung und Rück­tritt im Fal­le des Fehl­schla­gens der Nach­bes­se­rung bleibt unbe­rührt.

7.3 Im Übri­gen rich­ten sich Gewähr­leis­tung und Haf­tung nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen.

8. Prei­se, Zah­lungs­be­din­gun­gen 

8.1 Alle Prei­se ver­ste­hen sich grund­sätz­lich in EURO ein­schließ­lich Ver­pa­ckung sowie zuzüg­lich der vom Kun­den zu tra­gen­den Umsatz­steu­er in der jeweils gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Höhe. Als Zah­lungs­mit­tel akzep­tie­ren wir Bar­zah­lung und Bank­über­wei­sung.

8.2 Alle Prei­se ver­ste­hen sich ab Werk bzw. Lager und grund­sätz­lich in EURO net­to aus­schließ­lich See- oder Luft­trans­port­ver­pa­ckung, Fracht, Por­to und, soweit eine Trans­port­ver­si­che­rung ver­ein­bart wur­de, Ver­si­che­rungs­kos­ten, zuzüg­lich vom Kun­den zu tra­gen­der Umsatz­steu­er (soweit gesetz­lich anfal­lend) in der jeweils gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Höhe ab Werk bzw. Lager zuzüg­lich etwai­ger län­der­spe­zi­fi­scher Abga­ben bei Lie­fe­rung in ande­re Län­der als die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, sowie zuzüg­lich Zoll und ande­rer Gebüh­ren und öffent­li­cher Abga­ben für die Lieferung/Leistung. Die gül­ti­gen Prei­se erge­ben sich – man­gels ander­wei­ti­ger Ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den – aus unse­rer jeweils bei Ver­trags­schluss zwi­schen uns und dem Kun­den gel­ten­den all­ge­mei­nen Preis­lis­te.

8.3 Unse­re Rech­nun­gen sind zahl­bar bin­nen 14 Kalen­der­ta­gen nach Lie­fe­rung der Pro­duk­te ohne jeden Abzug, sofern nicht aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart wur­de. Als Tag der Zah­lung gilt das Datum des Geld­ein­gangs bei uns oder der Gut­schrift auf unse­rem Kon­to.

8.4 Wir sind berech­tigt man­gels ande­rer Ver­ein­ba­rung vom Kun­den bei Bestel­lung die Leis­tung einer Anzah­lung in Höhe von bis zu 30% des Net­to­kauf­prei­ses (Kauf­preis abzüg­lich Mehr­wert­steu­er) zu ver­lan­gen.

8.5 Fracht- und Trans­port­kos­ten wer­den dem Kun­den belas­tet, soweit nicht aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart ist.

9. Eigen­tums­vor­be­halt

9.1 Wir behal­ten uns das Eigen­tum an allen von uns gelie­fer­ten Waren vor (nach­ste­hend ins­ge­samt “Vor­be­halts­wa­re”), bis unse­re For­de­run­gen aus dem geschlos­se­nen Ver­trag voll­stän­dig begli­chen sind.

9.2 Von allen Zugrif­fen Drit­ter auf Vor­be­halts­wa­re hat uns der Kun­de unver­züg­lich schrift­lich oder in Text­form zu unter­rich­ten. Drit­te hat der Kun­de vor voll­stän­di­ger Zah­lung bei Zugriffs­ver­su­chen auf die Vor­be­halts­wa­re auf unser Eigen­tum hin­zu­wei­sen.

10. Aus­schluss und Begren­zung der Haf­tung

10.1 Wir haf­ten unbe­schränkt, soweit der Scha­den des Kun­den auf einer arg­lis­ti­gen, vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung von uns oder unse­ren gesetz­li­chen Ver­tre­tern oder Erfül­lungs­ge­hil­fen beruht, im Fal­le der Über­nah­me einer Garan­tie für die Beschaf­fen­heit des Pro­duk­tes, bei der Über­nah­me eines Beschaf­fungs­ri­si­kos nach § 276 BGB sowie bei Ver­let­zung von Kör­per, Leben oder Gesund­heit. Die Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz und sons­ti­gen Fäl­len zwin­gen­der gesetz­li­cher Haf­tung bleibt eben­falls unbe­rührt.

10.2 Fer­ner haf­ten wir für die leicht fahr­läs­si­ge Ver­let­zung von wesent­li­chen Pflich­ten. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind sol­che, die den Ver­trag prä­gen und auf deren Erfül­lung der Kun­de ver­trau­en darf. In die­sem Fall haf­ten wir jedoch nur für den vor­her­seh­ba­ren, ver­trags­ty­pi­schen Scha­den.

Wir haf­ten nicht für die leicht fahr­läs­si­ge Ver­let­zung nicht wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten, es sei denn, es betrifft einen Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen der Ver­let­zung von Kör­per, Leben und Gesund­heit, im Fal­le der Über­nah­me einer Garan­tie für die Beschaf­fen­heit des Pro­duk­tes, bei der Über­nah­me eines Beschaf­fungs­ri­si­kos nach § 276 BGB und bei arg­lis­tig ver­schwie­ge­nen Män­geln. Die Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz und sons­ti­gen Fäl­len zwin­gen­der gesetz­li­cher Haf­tung bleibt eben­falls unbe­rührt.

10.3 Soweit unse­re Haf­tung aus­ge­schlos­sen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die per­sön­li­che Haf­tung von unse­ren Arbeit­neh­mern, Orga­nen und Erfül­lungs­ge­hil­fen.

10.4 Eine Beweis­last­um­kehr ist mit vor­ste­hen­den Rege­lun­gen nicht ver­bun­den.

11. Rück­nah­men

11.1 Die Rück­nah­me gelie­fer­ter Pro­duk­te ist außer­halb von Gewähr­leis­tungs­fäl­len (Ziff. 7), also im Fal­le der Lie­fe­rung man­gel­haf­ter Pro­duk­te unter Berück­sich­ti­gung der Rege­lun­gen die­ser All­ge­mei­nen Ver­kaufs- und Lie­fer­be­din­gun­gen, oder sons­ti­gen zwin­gen­den gesetz­li­chen Grün­den grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen. Eine Aus­nah­me gilt nur in sol­chen Fäl­len, in denen der Net­to­rech­nungs­be­trag des jeweils gelie­fer­ten Pro­duk­tes min­des­tens EUR 35,00 beträgt und es sich nicht um spe­zi­ell für den Kun­den ange­fer­tig­te Pro­duk­te, elek­tro­ni­sche Bau­tei­le, ein­ge­stell­te Reg­lern oder Steu­er­ge­rä­te han­delt, oder wenn aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart ist.

11.2 Vor­aus­set­zung für eine Rück­nah­me ist die fracht­freie Rück­sen­dung und der Gut­be­fund der Pro­duk­te nach von uns durch­ge­führ­ter Über­prü­fung. Als Bear­bei­tungs­auf­wand für die Rück­nah­me berech­nen wir eine Gebühr von 10 % des Net­to­rech­nungs­be­tra­ges, min­des­tens aber EUR 30,00.

12. Erfül­lungs­ort; anwend­ba­res Recht

12.1 Erfül­lungs­ort für alle ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen ist soweit nicht anders ver­ein­bart der Sitz unse­rer Gesell­schaft in Kre­feld.

12.2 Für alle Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen dem Kun­den und uns gilt unter Aus­schluss des UN-Kauf­rech­tes (CSIG) aus­schließ­lich das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

13. Streit­schlich­tung

Die EU-Kom­mis­si­on stellt eine Platt­form für außer­ge­richt­li­che Streit­schlich­tung bereit. Ver­brau­chern gibt dies die Mög­lich­keit, Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit ihrer Online-Bestel­lung zunächst außer­ge­richt­lich zu klä­ren. Die Streit­bei­le­gungs-Platt­form ist zu fin­den unter: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Im Übri­gen nimmt die HENKELHAUSEN GmbH & Co. KG an Streit­bei­le­gungs­ver­fah­ren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stel­le (§ 36 VSBG — Gesetz über die alter­na­ti­ve Streit­bei­le­gung in Ver­brau­cher­sa­chen) nicht teil.

 

Hin­wei­se zum Daten­schutz

Gemäß den Bestim­mun­gen des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes (BDSG) und der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) wei­sen wir dar­auf hin, dass unse­re Buch­haltung über eine EDV-Anla­ge geführt wird, und wir in die­sem Zusam­men­hang auch die auf­grund der Geschäfts­be­zie­hung mit dem Kun­den erhal­te­nen Daten spei­chern. Die daten­schutz­recht­li­chen Vor­schrif­ten wer­den von uns beach­tet. Daten des Kun­den wer­den aus­schließ­lich zum Zwe­cke der Durch­füh­rung der Ver­trags-/Be­stell­ab­wick­lung genutzt.

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